Mit Flüchtlingen gegen den Fachkräftemangel

Wie Die Welt berichtet, sieht die Bundesagentur für Arbeit in den vielen Flüchtlingen, die nach Deutschland strömen, eine große Chance im Kampf gegen den Fachkräftemangel. So zum Beispiel auch in Rheinland-Pfalz. Die Leiterin der zuständigen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Heidrun Schulz betonte, dass es eine Win-Win-Situation wird, “wenn wir es gut machen”. Zunächst müssten die meisten der Migranten jedoch erst einmal Deutsch lernen und weiter qualifiziert werden, ergänzte sie. Die Integration der ausländischen Zuwanderer steht damit ganz klar im Fokus der Einwanderungspolitik stehen, was ich sehr unterstütze.

Insgesamt finde ich jedoch, dass der Spracherwerb noch eher, nachdrücklicher und strukturierter erfolgen muss. Der Spracherwerb muss – so habe ich inzwischen aus Gesprächen mit vielen Stakeholdern gelernt – unmittelbar nach Ankunft in Deutschland erfolgen; die Lehrmethode ist sekundär (frontal, technologisch, hybrid …).

Weiterhin sollte imho vermehrt in die strukturierte Feststellung der Fähigkeiten aller Migranten investiert werden. Schließlich kann eigentlich jeder behaupten, er sei Maurer, BWLer, Arzt oder Jurist… ein passgenaues Skill Assessment und Fortqualifizierung ist ein Schlüsselelement zur Integration!

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