IT-Fachkräfte gesucht: Die Startup-Szene hilft sich selbst

IT-Fachkräfte gesucht: Die Startup-Szene hilft sich selbst
  • Sieben von zehn
    Unternehmen 

    leiden unter Fachkräftemangel

  • 51.000 offene Stellen im IT-Bereich
  • Initiative DEVUGEES bildet Geflüchtete zu Programmierern aus
Berlin, 26. April 2017 – Gründen liegt voll im Trend. Hauptmotive zur Gründung eines Startups sind laut neuester PwC-Studie mit 64 Prozent vor allem eine überzeugende Geschäftsidee, dicht gefolgt von dem Wunsch, die eigenen Ideen zu verwirklichen oder dem Glauben an Erfolg und Wachstum. Wie gut das Konzept funktionieren kann, zeigen die Top-100 Startups aus Deutschland, die  bis Ende 2016 eine stolze Investitionssumme in Höhe von 5,6 Milliarden Euro einfahren konnten. Im Durchschnitt sind das rund 59 Millionen Dollar pro Unternehmen. Doch häufig trifft hier Wachstumsbestreben auf Fachkräftemangel: Visionäre Ideen können sich nicht weiterentwickeln, weil ihnen erfahrene Köpfe fehlen. Laut Bitkom-Studie gibt es in Deutschland 51.000 offene Stellen für IT-Experten. Im Vergleich zu 2015 entspricht das einem Anstieg um fast 20 Prozent und verdeutlicht die zusehends missliche Lage noch junger Unternehmen. Sieben von zehn Unternehmen leiden derzeit sogar akut unter dem Fachkräftemangel. Startup-Hochburgen, wie Berlin, München oder Hamburg, suchen händeringend Digitalexperten – vom Software-Entwickler über den Tech-Sicherheitsspezialisten bis hin zum IT-Berater – um die digitale Transformation in Deutschland voranzutreiben. Doch eine Branche, in der keine Jobbezeichnung älter als 15 Jahre ist, weiß sich zu helfen: Die in Berlin gegründete Initiative DEVUGEES schafft kurzerhand ein neues Ausbildungsformat und unterstützt so das formale Bildungssystem.

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verdi-Befragung belegt Pflegenotstand

Das Ergebnis einer von ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft durchgeführten Umfrage in Mecklenburg-Vorpommern ist mehr als besorgniserregend: 59 Prozent der befragten Pflegekräfte in Krankenhäusern des Bundeslandes gaben an, dass sie innerhalb der letzten drei Wochen im Dienst gefährliche Situationen erlebt hätten, weil vor Ort Personal fehlte.

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Westerfellhaus kritisiert Pflegereform

Kürzlich kritisierte der Präsident des Deutschen Pflegerates Andreas Westerfellhaus die aktuelle Pflegereform des Bundesministerums für Gesundheit. In der Praxis sei diese stark mit Problemen behaftet. Die Regierung bleibe uns vor allem eine Antwort auf den Mangel an Pflegekräften schuldig, teilte Westerfellhaus dem Deutschlandfunk mit. Weiterlesen →

Mehr philippinische Pfleger für Deutschland

Auch das Philippinen Magazin berichtete über das Programm Care With Care und die Dringlichkeit, zeitnah ausländische Pflegekräfte für den deutschen Gesundheitssektor zu rekrutieren. Seit 2013 erleichtert ein Regierungsabkommen philippinischen Krankenschwestern und Pflegern, Stellen in deutschen Kliniken und Pflegeheimen anzunehmen. Für die Bewerbung ist u.a. ein bestandener Sprachtest des Levels B2 nötig.

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Pflegenotstand Topthema beim Deutschen Pflegetag

Die Zahl, die im Rahmen des Deutschen Pflegetages immer wieder laut wurde, ist mehr als ernüchternd: Prognosen zufolge wird die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bereits bis zum Jahr 2030 von 2,6 Millionen auf 3,4 Millionen hochschnellen. Viele ältere Menschen können dann nicht mehr ausreichend versorgt werden. Der Pflegenotstand ist bereits jetzt in vielen Einrichtungen zu spüren. Noch bis morgen werden auf dem Deutschen Pflegetag 3.000 Experten erwartet, die unter anderem Lösungen für das Pflegeproblem diskutieren. Das Haupstadtnetzwerk Gesundheitsstadt Berlin gibt erste Einblicke in die aktuelle Pflegediskussion und den Deutschen Pflegetag.